Berlin, The Sound of Courage: Das Festival

So.27Sept.18:30Berlin, The Sound of Courage: Das FestivalLindy Fay & Veland (NO), Vilma Jää (FI), Sara Parkman (SE), Ydegirl (DK) & Lúpína (IS)Berlin, Kesselhaus in der KulturbrauereiRubrikFestivalGenreWorld

Zeit

27. September 2026 18:30(GMT+00:00)

Ort

Berlin, Kesselhaus in der Kulturbrauerei

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Details der Veranstaltung

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Wie klingt Mut? Und welche Rolle spielt Musik im
Einsatz für Gleichberechtigung?
Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung The
Sound of Courage – Music and Equality in the Nordic Countries.
Als Höhepunkt des Rahmenprogramms laden die Nordischen
Botschaften gemeinsam mit dem Kesselhaus in der Kulturbrauerei zu einem
besonderen Minifestival ein.

Am Sonntag, den 27. September 2026, um 18.30 Uhr
treffen einige der spannendsten Acts der nordischen Musikszene aufeinander: Aus
Norwegen kommen Lindy-Fay Hella & Sondre Veland, die mit Stimme und
perkussiver Improvisation zwischen Folk, Ritual und Naturklängen faszinierende
Klangräume erschaffen. Ebenfalls dabei ist Sara Parkman (SE), eine der
prägendsten Stimmen des skandinavischen Folk, die Tradition, Feminismus und
Performance kraftvoll verbindet. Vilma Jää (FI) ergänzt das Line-up mit ihrer
eigenständigen Mischung aus traditionellen und zeitgenössischen
Ausdrucksformen. Weitere Künstlerinnen aus Island und Dänemark folgen. Zwischen
nordischem Folk, experimentellen Sounds und starken künstlerischen Positionen
entsteht ein Abend, der die Themen der Ausstellung musikalisch weiterdenkt –
offen, kraftvoll und überraschend.

Ein Festival für Musikliebhaber:innen,
Kulturinteressierte und alle, die außergewöhnliche Stimmen aus dem Norden
entdecken möchten.


Lindy Fay
& Veland (NO)

Aus der Stril-Region nördlich von Bergen stammend,
bringen die Sängerin Lindy-Fay Hella und der Schlagzeuger sowie Perkussionist
Sondre Veland eine außergewöhnliche musikalische Begegnung auf die Bühne. Im
Mittelpunkt stehen Kompositionen aus Hellas Soloalbum „Seafarer“ sowie
ausgewählte Werke aus ihrer Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv Dei Farne.

Kennengelernt hat das Publikum die ausdrucksstarke
Norwegerin vor allem durch ihre langjährige Mitwirkung bei Wardruna. Gemeinsam
mit Sondre Veland war sie über viele Jahre hinweg auf internationalen Bühnen
unterwegs. Abseits des Tourlebens fanden beide ihre Inspiration häufig in der
Natur – auf ausgedehnten Wanderungen und beim Erkunden neuer Landschaften.

Gerade dort entstanden immer wieder spontane
musikalische Momente: Improvisationen aus Stimme, Rhythmus und Intuition, die
sich wie von selbst entwickelten. Aus diesen Erfahrungen wuchs der Wunsch,
diese besondere Form des kreativen Dialogs auch live erlebbar zu machen.

Für dieses Projekt hat Lindy-Fay Hella ihren
langjährigen Weggefährten Sondre Veland nach Berlin eingeladen. Gemeinsam
erschaffen sie einen Klangraum voller Ursprünglichkeit, Intensität und
Freiheit. Ihre Musik schöpft aus nordischen Volkserzählungen, der Kraft der
Natur und jenen geheimnisvollen Ebenen unserer Wahrnehmung, die sich oft eher
erahnen als erklären lassen.


Sara Parkman
(SE)

Sara Parkman zählt zu den prägenden Künstlerinnen der
schwedischen Folk-Szene. Seit mehr als 15 Jahren entwickelt sie die Tradition
skandinavischer Volksmusik konsequent weiter und verbindet ihre Wurzeln mit
einem unverwechselbaren, mutigen künstlerischen Ausdruck. Für ihre Arbeit wurde
sie unter anderem mit einem schwedischen Grammy ausgezeichnet und mehrfach für
ihr musikalisches Schaffen geehrt.

Ihre Musik bewegt sich mühelos zwischen dem Sakralen
und dem Unmittelbaren, zwischen ländlicher Verwurzelung und der Energie des
Nachtlebens. Aus diesen Gegensätzen schafft Parkman eine Klangwelt, die ebenso
kraftvoll wie berührend ist.

Als Geigerin, Sängerin und Komponistin ist sie weit
mehr als eine herausragende Musikerin. Mit ihren Projekten hinterfragt sie
bestehende Vorstellungen von Folk-Musik und eröffnet neue Perspektiven auf ein
Genre, das unter ihren Händen lebendig, relevant und überraschend bleibt. Stets
auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen lotet Sara Parkman die künstlerischen
und emotionalen Möglichkeiten ihrer Musik weiter aus.


VILMA JÄÄ
(FI)

Vilma Jää gehört zu den markantesten Stimmen einer
neuen Generation nordischer Folk-Künstlerinnen. Die finnische
Ethnopop-Musikerin schöpft ihre Inspiration aus starken Emotionen und den
dunkleren Facetten des Menschseins. In ihrer Musik verschmelzen traditionelle
Instrumente mit elektronischen Klängen, während finno-ugrische
Gesangstraditionen auf zeitgenössische Popästhetik treffen.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie als
Folksängerin in Kaija Saariahos vielfach gefeierter Oper „Innocence“. Mit ihrem
Debütalbum „Kosto“ (2023) machte Vilma Jää eindrucksvoll auf sich aufmerksam.
Das Werk wurde sowohl mit einem Emma Award als auch als Folk-Album des Jahres
ausgezeichnet.

Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrem
furchtlosen künstlerischen Ausdruck bewegt sie sich mühelos zwischen
archaischer Überlieferung und moderner Klangsprache. Ihre Songs kreisen um
Fragen von Identität, Natur und menschlicher Existenz und verbinden persönliche
Erfahrungen mit größeren gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen.

Auf ihrem zweiten Album „Loitsui ja Taikoi“, das in
diesem Jahr erschienen ist, erweitert Vilma Jää ihre faszinierende musikalische
Welt um neue Facetten. Als charismatische Bühnenkünstlerin erschafft sie aus
den Elementen der Tradition etwas Eigenständiges und Gegenwärtiges – kraftvoll,
geheimnisvoll und voller Intensität.


Ydegirl (DK)

Ydegirl (Andrea Novel) bewegt
sich zwischen R&B, Pop und elektronischer Musik. In ihren Songs verbindet
die dänische Künstlerin klassische Instrumente mit Synthesizern und
elektronischen Beats und schafft so einen eigenständigen Sound zwischen
nordischer Melancholie und zeitgenössischem Pop.


Ihr kommendes Album widmet sich Themen wie Veränderung, Zugehörigkeit und
Sehnsucht. Mit den Singles Stone Femmes und Butterfly Knives hat sie bereits
einen Vorgeschmack auf das neue Material gegeben.
Nach Stationen in Kopenhagen und Berlin gehört Ydegirl heute zu den
spannendsten Stimmen der nordischen Alternativszene. Ihre Live-Auftritte sind
intensiv, atmosphärisch und von großer musikalischer Präzision geprägt.


Lúpína (IS)

Lúpína ist das Projekt von Nína
Solveig Andersen, einer isländisch-norwegischen Alternative-Pop-Künstlerin, die
elektronische Klanglandschaften, Dream-Pop und einfühlsame isländische Texte
miteinander verbindet.

Ihr gefeiertes Album ringluð (2023)
wurde für den Kraumur Award nominiert und gewann bei den Reykjavík Grapevine
Music Awards die Auszeichnung Song of the Year. Mit ihrem zweiten Album
marglytta (2024) eroberte sie internationale Bühnen, darunter das Roskilde
Festival.

Anfang dieses Jahres veröffentlichte
Lúpína ihre EP Light in the Dark – ein mutiges neues Kapitel ihres sich stetig
weiterentwickelnden Sounds, mit dem sie ihre Fangemeinde sowohl in ihrer
Heimatstadt Reykjavík als auch international weiter ausbauen konnte. Sie ist
eine der spannendsten Stimmen der zeitgenössischen Popmusik – und steht dabei
erst am Anfang ihrer Karriere

Beteiligte Gruppen und Personen

Lindy Fay & Veland (NO), Vilma Jää (FI), Sara Parkman (SE), Ydegirl (DK) & Lúpína (IS)

Hier erhalten Besucher Infos oder Karten (Ansprechpartner, Telefon, E-Mail, oder Website)