Eiterfeld, 22. Fürstenecker Klezmer- und Balkan Tage
Zeit
Details der Veranstaltung
Diese Tage widmen sich Klezmer-, Balkan- und türkischer Musik als historisch miteinander verbundenen Klangwelten Südosteuropas. Über Jahrhunderte lebten jüdische, slawische, griechische, roma- und türkischsprachige Gemeinschaften im Einflussbereich des Osmanischen
Details der Veranstaltung
Diese Tage widmen sich Klezmer-, Balkan- und türkischer Musik als historisch miteinander verbundenen Klangwelten Südosteuropas.
Über Jahrhunderte lebten jüdische, slawische, griechische, roma- und türkischsprachige Gemeinschaften im Einflussbereich des Osmanischen Reichs und seiner Nachfolgeregionen in engem musikalischem Austausch. Migration, Tanz, Ritual und Improvisation prägten gemeinsame Repertoires und Spielweisen.
Der neue Workshop „Türkische Lieder“ ergänzt das Programm um eine zentrale Tradition dieses Kulturraums.
Gemeinsame modale Strukturen (z. B. Hicaz/Ahava Rabba), charakteristische Melodieführungen und rhythmische Konzepte werden im
gemeinsamen Singen und Spielen – im Ensemble für alle Instrumente und im Gesang – unmittelbar praktisch erarbeitet und anschließend theoretisch untermauert. Dieser praxisgeleitete Ansatz gilt für alle Workshops.
Im Balkan-Gesang stehen mehrstimmige Lieder aus Südosteuropa im Mittelpunkt. Die Instrumentalensembles arbeiten vor allem mit Klezmer-Repertoire und greifen auch Balkanstücke auf.
Spätestens in den abendlichen Sessions werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser wunderbaren Musiklandschaften hör- und spielbar. Zum Abschluss treffen sich alle Workshops – gemeinsam mit dem parallel stattfindenden Saxophon-Workshop – im traditionellen Backwards March.